Der Ort Le Conquet, auch „Hafen am Ende der Welt” genannt, liegt 25 Kilometer westlich von Brest im Pays d'Iroise. Seine ruhmreiche seefahrerische Vergangenheit ist in der ganzen Stadt zu spüren, die Steine, die Häuser im englischen Stil, der alte Hafen und die Läden erzählen Geschichten aus der Vergangenheit...Le Conquet wusste seine maritime Identität zu wahren und ist heute einer der größten Häfen des Finistère. Er ist bekannt für seine Meeresfrüchte und seinen hochwertigen Fisch, die von etwa 40 Fischkuttern vor der Küste gefangen werden.
Diese Identität wird durch die Anwesenheit von Transportgesellschaften noch weiter verstärkt, die Passagiere und Waren zu den Inseln Molène und Ouessant bringen.
Neben seinem Charakter einer alten, dicht besiedelten Stadt mit engen Gassen, Plätzen und Steinmauern besitzt Le Conquet auch großzügige, weitläufige Naturlandschaften aus Dünen, Stränden und einem Fluss (die Ria), der hier als ein „Aber” bezeichnet wird...Diese unter Naturschutz stehenden Landschaften bieten eine ganz besonders interessante Fauna und Flora.
Ihr reiches kulturelles und Naturerbe und ihre zahlreichen Aktivitäten haben die Gemeinde Le Conquet zu einem bekannten und privilegierten Ferienort gemacht, der mit vielen verschiedenartigen Unterbringungsmöglichkeiten, Dienstleistungen und Geschäften aufwarten kann.
Zu besichtigen und zu entdecken:
Ein wenig Geschichte
Die Stadt Le Conquet war schon im 10. Jahrhundert ein reicher und blühender Ort und musste aus diesem Grunde mehr als einmal die nicht gerade willkommenen Besuche der Normannen und der Engländer erdulden. Am 30. Juli 1558 wurde die Stadt nach ihrer Plünderung durch eine englisch-holländische Flotte zerstört, wovon sie sich nie wieder richtig erholte. Sie gewann ihren früheren Reichtum, besonders auf dem Gebiet des Handels, nie mehr zurück – nur der Fischfang wird bis heute weitergeführt.
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